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Until Dawn - Hands-On

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 Spiel-Infos: Until Dawn - Hands-On
Until Dawn Boxart Name: Until Dawn - Hands-On
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe (SCEE)
Erhältlich seit: 26. August 2015
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
keine
Da ist es nun. Schon kurz vor der gamescom verdichteten sich die Hinweise massiv auf eine Neuankündung des Teenie-Horror-Titels Until Dawn, der eigentlich seit zwei Jahren bereits wieder in der Versenkung verschwunden war. Doch auf der Pressekonferenz zu Beginn der Messe stellte Sony den Titel erneut vor – diesmal auf der PlayStation 4. Außerdem hatte ich Gelegenheit mir das ehemalige Move-Spiel ein wenig näher anzusehen und wir bekamen auch direkt von Pete Samuels und Will Byles von Supermassive Games erzählt, warum man Until Dawn unbedingt im Blick behalten sollte!

„Vergesst alles, was ihr bis vor dieser Woche von Until Dawn wusstet“,
teilte uns das Entwicklerduo gleich zu Beginn überschwänglich mit. Und ja – so viel ist bis auf das Genre und der Grundriss der Geschichte auch nicht übergeblieben. Until Dawn legte einen kompletten Reboot hin und neben der neuen Plattform, änderte sich auch die Zielgruppe – man versuche nun sich ein wenig mehr auf Erwachsene zu fokussieren. Überhaupt wurde aus dem First-Person-Move-Titel für die PlayStation 3 ein cinematisches Third-Person-Spiel für die PlayStation 4, ganz im Stil der Quantic Dream-Titel. Trotzdem hat man auf die Bewegungssteuerung nicht verzichtet – nur übernimmt die Rolle von Move inzwischen ganz einfach der DualShock 4-Controller. Während man selbstverständlich mit dem linken Stick durch die Gegend spaziert, kann man über die Aktionstasten bestimmte hervorgehobene Gegenstände untersuchen. An dieser Stelle kommt dann die Bewegungssteuerung ins Spiel – denn das Schwenken des Controllers in eine beliebige Richtung wird dabei eins zu eins auf die Taschenlampe des Spielcharakters übertragen. Nur das, was sich direkt im Blickfeld eines der Freunden befindet, kann von diesem überhaupt wahrgenommen und dementsprechend auch untersucht werden. Das geht zwar zunächst ein wenig sperrig von der Hand, aber mit ein wenig Eingewöhungszeit bewegt man den Taschenlampen-Controller ganz intuitiv, um jeden dunklen Winkel genauestens unter die Lupe zu nehmen.
„Jeder von euch in diesem Raum wird durch seine Entscheidungen eine ganz eigene Geschichte erleben“
Jeder von uns? Neben mir saßen ungefähr noch weitere 60 Leute in dem kleinen, gedrängten Raum. Klingt schon ziemlich beeindruckend. Außerdem versprechen sie noch tausende von verschiedenen Fäden, die sich durch die Geschichte ziehen können. Ein Raunen geht durch den Raum – hat Supermassive wirklich das geschafft, an dem so viele andere Spiele bisher gescheitert sind? Alles und jeder soll sterben können - alles und jeder soll überleben können. Und wenn jemand stirbt, dann bleibt dieser auch endgültig tot und das Spiel geht weiter. Betrachtet man daher erst nur die acht Hauptcharaktere und wertet aus, ob diese am Leben sind oder es nicht geschafft haben, so erhält man allein dadurch schon ganze 256 verschiedene Endkombinationen. Mindestens. Die einzelnen Entscheidungen, die man im Lauf des Spiels treffen kann – und muss – sollen den Spieler dabei mehrmals in ein moralisches Dilemma bringen, ohne immer die typische schwarz-weiß Keule zu schwingen. Allerdings warnen die Entwickler davor, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Und dass man sich niemals – Niemals! - in Sicherheit wiegen sollte.
 Autor:
Barbara Bleier
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
8.6