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Valkyria Chronicles Remastered - Europa Edition

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Aspekt #1: Optionsvielfalt
Das rundenbasierte Gameplay während der Missionen schlägt seine größte Motivation aus der Mischung von Action und Option. Beinahe jede Mission erlaubt die freie Zusammensetzung des aktiven Teams. Ob man bestimmte Soldatentypen überhaupt mit in den Kampf nimmt, bleibt dem Spieler überlassen, ja sogar viele Soldaten. So gibt es durchaus Missionen, in denen man sich irgendwann im ersten Versuch fragt, weshalb man überhaupt soviele Einheiten dabei hat, verbraucht das doch nur unnötig Command Points (kurz: CP), alle mitziehen zu müssen. Und tatsächlich kann eine kleine, schnelle Truppe vorteilhafter sein als das Ausnutzen der gesamten zur Verfügung stehenden Kapazitäten. Das muss aber auch nicht immer der Fall sein.
 
Die allermeisten Mission lassen dem Spieler die Wahl, wie das weitere Vorgehen anzupacken ist. Vorsichtig den gesamten Trupp Schritt für Schritt vorrücken lassen? Den Panzer Edelweiß gandenlos nach vorn schicken und die begrenzten CP für dessen Aktionen verbrauchen? Oder einen Lancer in den Rücken eines gegnerischen Panzers lotsen, um die feindliche Maschinerie mit einem einzigen Schuss auf den Radiator, die Schwachstelle eines jeden Panzers, in die Luft fliegen zu lassen? Vielleicht aber auch lieber einen Gewaltlauf eines schlecht gepanzerten Scouts versuchen, der jedoch mit viel Geschick und einer Portion Glück allein bis zum gegnerischen Lager sprintet, die ein bis zwei wachhabenden Feindsoldaten ausschaltet und durch Besetzen der gegnerischen Basis die Mission erfolgreich beendet? Und dann gibt es da auch noch Sniper und Ingenieure, Flammenwerfer und Granatwerfer, und, und, und. Die Wahl der Taktik ist umfangreich. Zugleich, und das trägt zum Charme des Spiels bei, sind alle verfügbaren Gameplay-Elemente übersichtlich und einfach verständlich umgesetzt, sodass man sich nicht in einem Dschungel aus Ausrüstungsgegenständen und Statuswerten verliert.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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