PlayStation 4 » Tests » T » Tom Clancy´s The Division

Tom Clancy´s The Division

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Tom Clancy´s The Division
The Division Boxart Name: Tom Clancy´s The Division (PAL)
Entwickler: Ubisoft Massive (Massive - A Ubisoft Studio)
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 08. März 2016
Genre: Shooter - 3rd Person
Spieler: 1
Features:

Bereits vor fast drei Jahren wurde Tom Clancy's The Division auf Ubisofts E3-Pressekonferenz enthüllt. Die Mischung aus postapokalyptischem Setting im verschneiten New York, gepaart mit MMO- und Survival-Elementen konnte damals viele Leute begeistern. Doch lange Zeit war nicht wirklich klar, was The Divison nun wirklich ist. Handelt es sich hierbei um ein komplettes Online-Spiel? Ist es ein Shooter oder ein Rollenspiel? Gibt es auch eine Story für Einzelspieler und wie offen ist eigentlich die Spielwelt? Wir haben uns etliche Stunden mit Ubisofts neuester IP auseinandergesetzt und können euch jetzt diese und viele weitere Fragen in unserem GU-Test beantworten.
 
Ein mäßiger erster Eindruck
Bevor ihr das Spiel startet, müsst ihr euch zunächst euren Charakter mithilfe eines Editors erstellen. Hier steht euch eine sehr mäßige Auswahl an Optionen zur Verfügung, wodurch sich letztendlich alle Figuren ziemlich ähnlich sehen. Zwar gibt es im Laufe des Spiels zahlreiche Kleider und Waffen zu finden, aber optisch aus der Masse herausstechen wird man damit auch später nicht. Sofern die Server verfügbar sind, könnt ihr euch nun in das Abenteuer stürzen. Richtig, um The Division zu spielen, braucht es eine ständige Verbindung zum Internet. Das wäre zwar noch verständlich, wenn man sich ständig mit anderen Spielern in einer Welt aufhalten würde, aber dem ist leider nicht so. Bis auf die Dark Zone, auf die hier später noch genauer eingegangen wird, ist man nämlich grundsätzlich erst mal alleine in der Spielwelt unterwegs. Daher ist es besonders ärgerlich, wenn man inmitten einer Mission auf einmal die Verbindung zum Spiel verliert. Beim Testen ist das vor allem nachts und früh morgens häufiger passiert. Dank des einigermaßen fairen Speichersystems, ist das nicht ganz so tragisch, kann aber trotzdem auf Dauer nerven.
Chaos in New York
Als neu aktivierter Agent müsst ihr euch zunächst durch ein kurzes Tutorial in Brooklyn schlagen, bis ihr dann endlich in New York ankommt. Ihr lernt, dass durch einen Virus eine Epidemie ausgebrochen ist, wodurch die komplette Stadt im blanken Chaos versunken ist. Damit einher haben sich auch zahlreiche gewalttätige Gruppen gegründet, die das Leben der noch überlebenden Zivilisten zur Hölle machen. Eure Aufgabe ist es nun, mithilfe einer Sondereinheit, der  sogenannten „Division“, die Stadt von diesem Chaos zu befreien. Die Geschichte ist in The Division sehr stark im Hintergrund und das was man in den wenigen Zwischensequenzen erfährt, ist weder originell noch wirklich spannend und nimmt sich auf groteske Weise viel zu ernst. Jeder Charakter ist irgendwo ein Abziehbild und man selbst fühlt sich als nicht sprechender, namenloser Soldat nicht wirklich in die Geschehnisse involviert. Die interessantesten Storyfetzen erhält man durch optionale Videoüberwachungsaufnahmen und sogenannte ECHO-Szenen, in denen oftmals die Anfänge der Epidemie zu sehen sind. Letztere sind übrigens optisch sehr ansprechende 3D-Projektionen, die Hologramme von vergangenen Geschehnissen eines Ortes darstellen.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
7.3