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Street Fighter V

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Neuerung: Das V-System
Neu in Street Fighter V ist das sogenannte V(ariant)-System, welches je nach Charakter etwas anderes bewirkt. V-Skills könnt ihr nur einsetzen, wenn der V-Meter unter eurer HP-Leiste gefüllt ist. Dieser füllt sich, wenn ihr Schläge kassiert und ist deshalb hilfreich, um einem aussichtslosen Kampf nochmal etwas Würze zu verleihen. Ausgelöst durch zwei Tasten können eure Kämpfer so bestimmte Fähigkeiten einsetzen. Necalli kann sich zum Beispiel seinen Gegner näher heranholen, während Ken schnell auf diesen zustürmt, Mika hingegen wirft damit weiter und härter. Neben den V-Skills gibt es zudem die V-Reversals, die ihr auch mit etwas V-Power einsetzen könnt und die euren Gegner etwas zurückwerfen um euch so etwas Raum und Luft zu verschaffen. Falls euer V-Meter komplett gefüllt ist, könnt ihr außerdem die sogenannten V-Trigger einsetzen. Diese sind erneut charakterspezifisch und lösen somit für jeden Kämpfer etwas anderes aus. Necalli z.B. verwandelt sich und erhält dadurch neue Moves, Chun-Li kann mehr Schläge in der gleichen Zeit ausführen und somit mehr Schaden austeilen, Nash hingegen kann sich teleportieren. Das V-System bietet viele Finessen und Feinheiten, die eine frische Neuerung für die Serie darstellen.
Online mit kleinen Problemen
Da ihr als Einzelspieler aus oben genannten Gründen diese ganzen Gameplay-Feinheiten leider noch nicht wirklich ausschöpfen könnt, müsst ihr entweder auf den lokalen 1 vs. 1 Kampf ausweichen oder online euer Glück versuchen.  Dort könnt ihr wahlweise Freundschaftsmatches, Ranglisten-Matches oder Kampfloungen mit bis zu 8-Spielern erstellen und suchen. Beim Testen hielten sich die Ladezeiten zwischen den Matches in Grenzen, wenn es auch hier und da zu kleineren Rucklern während der Matches kam. Glücklicherweise kann man dieses aber reduzieren, indem man eine Mindest-Verbindungsqualität bei den Suchkriterien einstellt. Auch kann man wählen, ob man nur gegen PS4- oder aber auch gegen PC-Spieler antreten möchte. Seit dem neuesten Update wurde nun zudem ein System gegen „Rage-Quitter“ eingeführt, welches diese bei häufigem Verbindungsverlust für zwei Stunden aus dem Online-Geschehen sperrt. Zwar ist dies besser als keine Strafe, dennoch besteht hier weiterhin Verbesserungsbedarf.
 
Ein Fest für die Augen
Street Fighter V setzt den Comic-Look des Vorgängers konsequent fort und glänzt dank Unreal Engine 4 stilsicher wie nie. Die überproportionierten Kämpfer machen einiges her und auch die Stages überzeugen nicht nur durch die reine Grafikqualität, sondern durch jede Menge Liebe zum Detail. Der 3D-Look der Kämpfer im 2D-Gewand kommt einfach klasse rüber und macht das Spiel zum derzeit hübschesten Prügelspiel überhaupt. Besonders Spezialfähigkeiten wie Hadouken und Co. sind imposanter denn je anzuschauen und flimmern mit konstant flüssigen 60 Bildern über den Bildschirm. Hinzu kommen wahlweise englische und japanische Sprecher sowie ein treibender Soundtrack für die Kämpfe.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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