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Street Fighter V

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 Spiel-Infos: Street Fighter V
Street Fighter V Boxart Name: Street Fighter V (PAL)
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 16. Februar 2016
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:

Nach etlichen Neuauflagen sowie Super-, und Ultra-Editionen erscheint nun, acht Jahre nach Street Fighter IV, mit Teil V endlich der nächste große Eintrag in der Traditions-Prügelreihe. Anstatt stetig verbesserte Versionen des gleichen Spiels anzubieten, möchte Capcom mit Street Fighter V dieses mal ein Basisspiel herausbringen, welches durch ständige Updates und Content-Patches erweitert und verbessert werden soll. Wir haben uns Street Fighter V genauer angeschaut und können euch jetzt in unserem GU-Test verraten, was diese zu bieten hat.

Einzelspieler haben das Nachsehen
Nach einem kurzen Trainingskampf, der uns die Grundlagen der Steuerung erklärt, finden wir uns in einem sehr steril gehaltenen Hauptmenü wieder, dass uns sämtliche derzeit verfügbaren Modi präsentiert. Auffällig ist sofort, dass es keinen klassischen Story-Modus gibt und auch ansonsten der Content für Einzelspieler bisher etwas dünn ausfällt. Es gibt zwar eine „Story“ für jeden Charakter, diese besteht aber durchschnittlich aus gerade mal drei Kämpfen und wird zwischen jedem dieser mit gezeichneten Anime-Standbildern unterbrochen, welche den Anschein einer kleinen Geschichte erwecken wollen. Doch weder die kurzen Texte, noch die Anime-Standbilder stechen durch ihre Qualität hervor und die anschließenden Kämpfe sind maximal auf Anfänger-Niveau anzusiedeln. 
Geübte Spieler werden hier keine Herausforderung sehen und sollten sich stattdessen lieber am Survival-Modus versuchen. Hier gilt es in gewohnter Manier, ohne Pause, viele Gegner hintereinander zu besiegen, die fortlaufend immer stärker werden. Nach jedem Sieg erhaltet ihr dabei Boni in Form von neuem Leben oder Power-Ups für den nächsten Kampf. Schade ist hierbei allerdings die unausgeglichene KI, welche statt einem kontinuierlich ansteigenden Schwierigkeitsgrad, plötzlich vom Anfänger- ins Profi-Level wechselt. Je nach vorher ausgewähltem Schwierigkeitsgrad liegt die Anzahl der Gegner übrigens zwischen 10 und 100.
 
So trainiert man richtig!
Und damit wären schon sämtliche klassischen Einzelspieler-Modi abgehakt. Allerdings gibt es noch einen Herausforderungs-Modus, in dem ihr versuchen müsst, mit jedem der Charaktere speziell vorgegebene Kombos und Moves auszuführen. Darüber hinaus stellt der Trainings- und Demonstrations-Modus den wohl interessantesten, als auch gelungensten Modus dar. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, hier könnt ihr gezielt eure Fähigkeiten verbessern und sämtliche Manöver mit jedem Kämpfer trainieren bzw. vorher durch ein Tutorial erklärt bekommen. Dazu könnt ihr im freien Training das Kampfverhalten eures CPU-Gegners mit allerlei Einstellungen auf eure Bedürfnisse anpassen. Unterm Strich bleibt das Spiel aber für Einzelspieler hinter den Erwartungen zurück. Der Großteil der Modi ist eher für komplette Einsteiger gedacht und nachdem man die Grundlagen gemeistert hat, lenkt das Spiel einen sehr stark in Richtung online. Nicht einmal klassische 1 vs. 1 Matches mit der CPU kann man bisher auswählen und ein Arcade-Modus fehlt ohnehin völlig.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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Screenshots:
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