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Samurai Warriors 4 Empires

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Samurai Warriors 4 Empires spielt sich grundsätzlich aufgeteilt in  den vier Jahreszeiten. Sobald wir uns für einen Spielmodus entschieden haben, dürfen wir unseren Clan auswählen und bekommen im Anschluss eine kleine Burg geschenkt. Nun müssen wir erstmal einen Stab an Offizieren auf die sogenannten Magistrate aufteilen. Neben einem Strategen umfassen diese anfangs Militär, Personal und Infrastruktur - außerdem erhalten wir nach dem Ausbauen der Burg noch Zugriff auf die Magistrate Strategie und Diplomatie. Nachdem wir die Offiziere auf die einzelnen Magistrate verteilt haben, bekommen wir jede Runde gewisse Boni auf Einnahmen, Nahrung und Truppen. Weiterhin besteht ihre Hauptaufgabe darin, uns politische Ratschläge zu unterbreiten - welche z.B. neue Taktiken oder einfach Ratschläge zur Rekrutierung neuer Offiziere bzw. neuer Clanbündnisse beinhalten. Je nachdem wie hoch unser gesammelter Ruhm ist, können wir diese Vorschläge entweder annehmen oder selbst eigene Politiken verfolgen. Dabei wurde das neu eingebaute Politik-System recht schlüssig und übersichtlich gestaltet und lässt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase relativ schnell bedienen. 
 
Gut vorbereitet ist halb gewonnen 
Nachdem wir unsere Politikphase beendet haben, geht es endlich ans Eingemachte und wir starten die sogenannte Kampfphase. Wir können nun wählen, welches Ziel wir als nächstes angreifen und erobern möchten oder müssen uns gegen einen gegnerischen Angriff zur Wehr setzen. Doch bevor es ins aktive Geschehen geht, müssen wir uns erstmal die richtige Strategie zurechtlegen. Hierbei sollte man darauf achten, dass jeder Kampf eigene Ressourcen beansprucht und dementsprechend auch Kosten verursacht. Somit dürfen die Kosten des Kampfes nicht den eigenen Strategiewert übersteigen. Für das Kampfgeschehen dürfen wir aus unserer Provinz bis zu zehn stationierte Offiziere auswählen, von denen jeweils acht von Beginn an mitkämpfen und zwei als Reserve dienen. Jeder dieser Offiziere befehligt eine eigene Streitkraft, welche jedoch in Abhängigkeit des Zeitlimits, wie bereits genannt, auch Kosten verursacht. Wir können vorab auch auswählen, inwieweit wir die eingesetzten Offiziere entlohnen möchten und je nach der Bezahlung steigt oder sinkt das vorgegebene Zeitlimit. Eine gute Planung ist demnach das A und O - ist das Zeitlimit vor dem Erreichen des Ziels abgelaufen, hat man die Schlacht verloren. Darüber hinaus steht es uns frei, zwischen zwei Kampftaktiken zu wählen. Neben der „Basic Tactic", welche das ganze Spielgeschehen über aktiv bleibt, gibt es noch zwei „Executable Tactics" die man individuell bei Bedarf auswählen und anpassen kann.
Nachdem wir die strategischen Kampfvorbereitungen abgeschlossen haben, geht es Warriors-typisch zur Sache und man findet sich in altbekannten Eroberungsmechaniken wieder. Wir müssen die gegnerischen Basen zügig einnehmen, um für schlachtentscheidende Boni zu sorgen. Dabei bekommen wir es natürlich mit Heerscharen von Gegnern zu tun, die wir mit der altbekannten Hack'n'Slay-Spielmechanik möglichst schnell niederstrecken. Um das Kampfgeschehen etwas aufzupeppen haben wir natürlich noch die serientypischen Hyper Attacks, True und Multi Musou Attacks in petto, wobei bei richtigem Timing auch noch Paraden möglich sind. Das verleiht dem bunten Treiben auf dem Bildschirm den gewissen Schliff und sorgt auch für den ein oder anderen optischen Hingucker. Weiterhin ist es uns natürlich auch wieder möglich unser Pferd per Tastendruck herbeizurufen und somit schneller von A nach B zu kommen. Am Ende dieser Eroberungsmanier finden wir uns meist in dem feindlichen Hauptquartier wieder, wo wir eine finale Schlacht gegen den deutlich stärkeren Kommandanten absolvieren müssen. 
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
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