PlayStation 4 » Tests » S » Samurai Warriors 4 Empires

Samurai Warriors 4 Empires

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Samurai Warriors 4 Empires
Samurai Warriors 4 Empires Boxart Name: Samurai Warriors 4 Empires (PAL)
Entwickler: Koei Omega Force
Publisher: Tecmo Koei Games
Erhältlich seit: 11. März 2016
Genre: Action
Spieler: 1 - 2
Features:
Keine
Die Lokalisierungsfreude von Koei Tecmo hat sich in letzter Zeit zum Positiven gewandelt und so schaffen es immer mehr Spiele aus Japan auch auf unseren Markt. Gerade eben hatten wir noch Arslan: The Warriors of Legend im Test und nun steht mit Samurai Warriors 4 Empires zum ersten Mal seit 2007 wieder ein Sengoku-Titel aus der beliebten Subserie in den deutschen Läden. Ob sich der Ausflug in die fernöstliche Spielwelt des strategischen Musou-Games lohnt, erfahrt ihr in unserem GU-Test. 
 
Die Mischung machts 
Bei der Empires-Subserie bekommen die Spieler einen einzigartigen Mix aus Strategie, Rollenspiel und Hack'n'Slay in einer riesigen Sandbox-artigen Welt geliefert, in der es möglich ist, seine eigenen Szenarien zu erstellen und zu spielen. Wir werden nicht nur durch simples Button-Mashing gefordert, sondern müssen auch unser taktisches Geschick unter Beweis stellen. Viel Storykontext bekommen wir dabei nicht geliefert - das Spiel folgt grob den Ereignissen aus der Sengoku-Ära (etwa 1467 - 1603), in der in Japan zahlreiche Feudalherrscher um die Vorherrschaft kämpften. Diese Feudalherrscher, auch Daimyou genannt, mussten dabei das Zusammenspiel zwischen Militär und Politik geschickt einsetzen, um zu bestehen. Genau das erwartet uns nun auch in Samurai Warriors 4 Empires. 
Neuerungen mit Abstrichen
Es gibt insgesamt zwei umfangreiche Spielmodi, welche man im Singleplayer oder im lokalen Multiplayer-Modus spielen kann. In beiden steuert man entweder einen von über 50 historischen Daimyou oder überlässt stattdessen einem selbst erstellten Charakter die Clan-Führung. Zum einen hätten wir da den Conquest-Modus, bei welchem die Map durch bereits vorgefertigte Grenzen und festgesetzte Clans beschränkt wurde und es klare Siegesbedingungen aus sechs Szenarien gibt. Wohingegen man im Genesis-Modus die Möglichkeit bekommt, die Clans völlig frei auf der Karte zu platzieren und so nach seinen eigenen Regeln losfighten zu können. Von dem noch zuletzt in Dynasty Warriors 8 Empires eingesetztem Free- und Online-Play-Mode hat man sich bewusst abgewandt und stattdessen den Content an anderen Stellen deutlich ausgeweitet. So wurde beispielsweise die Anzahl der Provinzen auf der Karte von 20 auf 40 verdoppelt und auch die einzelnen Schlachtfelder wurden wesentlich umfangreicher gestaltet. Die Strategie-Parts nehmen im Spiel einen ziemlich großen Stellenwert ein und bringen hierfür die perfekten Tools mit. Leider sollte man allerdings der englischen Sprache mächtig sein, denn eine deutsche Textsynchronisation wurde nicht umgesetzt. 
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-