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Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4

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 Spiel-Infos: Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4
Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 Boxart Name: Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4 (PAL)
Entwickler: CyberConnect2
Publisher: Bandai Namco Partners
Erhältlich seit: 05. Februar 2016
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:

Seit 2007 liefert uns der japanische Entwickler CyberConnect2 in mal mehr, mal weniger regemäßigen Abständen neue Ableger der Naruto Ultimate Ninja Storm-Serie. Mit dem nun inzwischen sechsten Teil feiern die Ninja rund um Naruto Uzumaki nicht nur ihr Debüt auf der aktuellen Konsolengeneration, sondern auch den angeblichen Schluss der Prügelspiel-Reihe. Jede Menge Ambitionen seitens der Entwickler und selbstversändlich hohe Erwartungen der Fans sind hierbei vorprogrammiert. Wir haben uns nächtelang mit Wurfsternen, Shuriken und allerlei Jutsus um die Ohren geschlagen und können euch jetzt in unserem Test zu Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4 verraten, wie gut das Spiel am Ende tatsächlich geworden ist.
 
Das Finale der Geschichte
Die Geschichte des Spiels setzt im letzten Akt des dritten Ninjaweltkrieges an. Im Storymodus könnt ihr die Geschehnisse bis zum Ende der Serie nachspielen, demnach stehen die Kämpfe gegen Tobi, Madara und Kaguya im Fokus. Präsentiert wird das ganze kapitelweise aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten, meistens aber aus der Sicht von Naruto oder Sasuke. In jedem Kapitel erwarten euch mal mehr, mal weniger ausführliche Zwischensequenzen, welche entweder mit Ingame-Optik oder mithilfe von Anime-Standbildern erzählt werden. Diese sind ausschweifend, oft auch zu ausschweifend, werden aber für Serienneulinge oder Naruto-Gelegenheitsschauer trotzdem - oder vor allem deswegen - nur für Verwirrung sorgen, während Serienkenner die besser erzählte und auch kohärenter präsentierte Geschichte bereits aus Manga und/oder Anime kennen. Nichtsdestotrotz sind einige der Ingame-Zwischensequenzen durchaus beeindruckend inszeniert und liefern in Kombination mit den gigantischen Bossfights ein tolles Bild ab. Das Spiel erlaubt sich hierbei übrigens im Vergleich zur Originalgeschichte einige Freiheiten, die am Ende aber trotzdem zum selben Ergebnis führen.

Altbekannte Kämpfe
Gamepeplaytechnisch bietet der Story-Modus eine Mischung aus normalen 1 vs. 1 Arenakämpfen, Kämpfe gegen eine Vielzahl von schwächeren Gegnern und großen Bossfights. Erstere stellen das Grundgerüst des gesamten Spiels dar und sind somit auch am häufigsten anzutreffen. Wer einen der Storm-Teile bereits gespielt hat, wird hier schnell wieder reinkommen und mit den Herausforderungen innerhalb des Story-Modus keinerlei Probleme haben. Entweder allein oder mit bis zu zwei Support-Charakteren werden diese ausgetragen und bieten die gewohnt einfach bedienbaren, aber sehr spaßigen Ninjagefechte. Neu ist hierbei, dass man erstmals Supportcharaktere während eines laufenden Matches zum steuerbaren Teamleader ernennen kann, was wiederum frischen Wind in die Kämpfe bringt und neue taktische Möglichkeiten eröffnet. Die Kämpfe gegen mehrere Gegner auf einmal laufen im Grunde ähnlich ab und werden dank des automatischen Anvisierens des nächstbesten Gegners auch nur selten chaotisch. Schläge ins Leere gibt es hier und dort allerdings trotzdem mal zu sehen.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.2