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Just Cause 3

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 Spiel-Infos: Just Cause 3
Just Cause 3 Boxart Name: Just Cause 3 (PAL)
Entwickler: Avalanche Studios
Publisher: Square Enix
Erhältlich seit: 01. Dezember 2015
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Nach Mad Max veröffentlicht der schwedische Entwickler Avalanche Studios mit Just Cause 3 nun den zweiten Open-World-Titel in 2015. Es sind nunmehr neun Jahre vergangen, seit Rico Rodriguez sein Debüt auf dem Bildschirm feierte. In Just Cause 3 schlüpfen wir abermals in die Rolle des Action-Protagonisten um diesen in einer spektakulär inszenierten und zugleich fetzigen Open-World-Spielwiese unter die Arme zu greifen. Ob Just Cause 3 spielerisch überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem GU-Test.
 
Back to the Basics
Rodriguez kehrt nach Jahren im Dienst für „The Agency“ zu seinen Wurzeln zurück. Wir beginnen unser Abenteuer auf einer wunderschönen mediterranen Inselgruppe namens Medici. Diese überzeugt durch ihre hübschen, spanisch anmutenden Küstenstädtchen, felsigen Landschaften und einem wunderschönen blauen Meer mit sehenswertem Wellengang. Eigentlich ein perfekter Urlaubsort, wäre da nicht der gemeine Diktator namens Sebastiano Di Ravello, der den Inselstaat kontrolliert und die Einwohner terrorisiert - insbesondere weil hier der seltene Wunder-Rohstoff Bavarium abgebaut werden kann, welcher unter anderem zur Entwicklung von Hightech-Militärwaffen von Nutzen ist. Wir schließen uns also der Rebellenbewegung an und versuchen mit brachialer Gewalt den Machenschaften Di Ravellos Einhalt zu gebieten. All dies für ein Ziel: Medici soll frei sein.
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Ricos Super-Gadgets
Im Vordergrund von Just Cause 3 steht vor allen Dingen eins: Spektakuläre Explosionen und atemberaubende, absurde Stunts. Hierfür stehen Rico Rodriguez eine Vielzahl an Waffen und Gadgets zur Verfügung. Angefangen von der handlich, kleinen Pistole bis hin zum Raketenwerfer sind wir bestens mit Zerstörungsinstrumenten ausgestattet. Mittels Greifhaken katapultieren wir uns in Windeseile von einem Objekt zum nächsten und können Rico selbst in ungeahnte Höhen ziehen. Fliegende Helikopter oder Flugzeuge lassen sich somit spielend leicht entern. Das Greifhaken-Gadget kann aber auch vielseitig als Waffe eingesetzt werden. Gegnerische Soldaten, Panzer, Helikopter, explosive Fässer… all dies lässt sich auf irrwitzige Weise beliebig miteinander verbinden und führt uns so in eine neue Dimension der Kampfführung. Werden beispielsweise zwei Kampfhubschrauber miteinander verbunden, können diese per Knopfdruck zusammengezogen werden und explodieren in einem großen Feuerball. Es sind alle erdenklichen Kombinationen möglich, auch der nervige Scharfschütze auf dem Wachturm macht mittels Greifhakentechnik schnell Bekanntschaft mit der gegenüberliegenden Mauer oder wird an einen Explosionstank gefesselt, welchen wir anschließend lächelnd in die Luft jagen. Hier sind der Fantasie definitiv keine Grenzen gesetzt. Als weitere Fortbewegungs-Gadgets stehen Rico außerdem Fallschirm und Wingsuit zur Verfügung. Beide lassen sich jederzeit per Knopfdruck aktivieren und befördern den Spieler schnell und spektakulär zum gewünschten Ort. Für Ungeübte ist die Steuerung der Gadgets zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Beherrscht man diese jedoch nach einer gewissen Zeit, macht diese Art der Fortbewegung einen Heidenspaß. Ebenfalls verfügbare fahrbare Untersätze erscheinen hierbei fast schon überflüssig und bekommen im Spielverlauf auch wesentlich weniger Beachtung.
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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