PlayStation 4 » Tests » A » Assassin´s Creed Unity

Assassin´s Creed Unity

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Assassin´s Creed Unity
Assassin´s Creed Unity Boxart Name: Assassin´s Creed Unity (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 13. November 2014
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1 (offline); 1-4 (online)
Features:
Companion App und AC: Initiates
Wenn ich persönlich an Frankreich denke, dann kommen mir Bilder von Zidanes Glatze, Baguettes und Crêpes in den Sinn. Doch natürlich bin ich nicht bloß ein verfressener Fußballfan, sondern auch ein klein wenig in Allgemeinwissen bewandert, weswegen mir auch der Eiffelturm, Notre Dame oder die Französische Revolution ein Begriff sind. In Ermangelung eines Fahrtickets mit dem Thalys von Köln nach Paris schickte mich Ubisoft nun mit Assassin´s Creed Unity zumindest virtuell in die französische Hauptstadt und versucht mit Arno Victor Dorian als Reiseleiter meinen historischen Wissensschatz aufzufrischen.
 
Ein Assassine in Spe
Ich bin der Assassine und ich sitze „im“ Animus – waren die ersten Teile der Reihe noch fest in der Hand des in der Zukunft ansässigen Desmond Miles und ließ Black Flag uns die Rolle eines unbekannten Angestellten von Abstergo einnehmen, ist es nun der Spieler selber, der als ein Konsument der historischen VR-Spiele in die Verwicklungen der Auseinandersetzung zwischen Assassinen und Templern gezogen wird. So dürften auch Serienneulinge keine Probleme haben ins Geschehen einzusteigen, auch die Referenzen an die vorhergehenden Spiele halten sich in Grenzen. Und so bin ich es, der zu Arno Dorian wird und als Kind im Schloss Versailles auf meinen Vater warten muss, der zu einem Treffen beordert wird. Doch so voll unbändiger Energie, die man als kleines Kind nun einmal hatte, hält es mich nicht auf meinem Stuhl und ich folge lieber einem rothaarigen Mädchen, die mich auch im Rest des Spiels auf Trab halten wird. Doch plötzlich erklingen Schreie in einem weit entfernten Flur des Palastes und neugierig rennen das Mädchen und ich an die Stelle des Geschehens. Dort, wo mir mein Vater befahl auf ihn zu warten, liegt nun ein Leichnam. Eben jenes Vaters.
Eine abwechslungsreiche und emotionale Geschichte will uns Ubisoft mit Assassin´s Creed Unity erzählen und egal wie simpel und vorhersehbar die Geschichte zu Beginn und in ihrem späteren Verlauf gestrickt ist, dies gelingt. Nach dem Einstieg in die Kindheitstage von Arno wechseln wir in die Zeit vor der Französischen Revolution – nun als Mündel eines hochrangigen Politikers in Paris, der auch beim Tod von Arnos Vater dabei war. Die Handlung nimmt sich hier sehr lange Zeit, um uns Arno genau vorzustellen, wie sein Charakter ist und was seine Taten antreibt – genau wie beim beliebtesten Assassinen Ezio im zweiten und vieler Meinungen zufolge besten Teil der Reihe. Gefühlte Ewigkeiten und ein Attentat auf den neuen Vormund, der uns in die Schuhe geschoben wird, sowie einen Ausbruch aus der berüchtigten Bastille in den Wirren der Erstürmung später, blendet sich das Logo des Spiels ein und der Prolog findet sein Ende. Von nun an ist Arno ein waschechter Assassine und ich darf mit ihm die graue Eminenz der Weltgeschichte in der Revolution spielen.
 Autor:
Sascha P. Ritter
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
7.7