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Assassin´s Creed Chronicles: India

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 Spiel-Infos: Assassin´s Creed Chronicles: India
PlayStation Network - Assassin´s Creed Chronicles: India Boxart Name: Assassin´s Creed Chronicles: India (PAL)
Entwickler: Climax Studios
Publisher: Ubisoft
Erhältlich ab: TBA
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
Keine
Laut jüngster Bekanntmachung wird Ubisoft uns in diesem Jahr mit keinem neuem Assassin’s Creed-Ableger versorgen. Neben der Hauptreihe gibt es jedoch noch diese kleine Assassin’s Creed Chronicles-Reihe: Nachdem Climax die Spieler bereits im letzten Jahr nach China geschickt hat, verschlägt es uns dieses Mal ins weit entfernte Indien und Afghanistan. Ob sich ein Abstecher in das 2.5D-Stealth-Abenteuer lohnt, erfahrt ihr in unserem GU-Test.

Dürftiger Storykontext
Eine allzu umfassende Story sollte man sich bei dem Abenteuer im Land der Mitte nicht erhoffen. Angesiedelt im frühen Indien des 19. Jahrhunderts schlüpfen wir unter die Kapuze des Assassinen Arbaaz Mir. Dieser muss die Templer um den wertvollen Koh-i-Noor-Diamanten erleichtern,  welcher einst im Besitz von Ezio Auditore war und zuletzt von dem Assassinen-Orden behütet wurde. Im Grunde bekommen wir nicht viel mehr als dieses Story-Fundament geliefert - ein paar weitere Details kann man noch als Texte im Menü nachlesen. Wer jedoch mehr über Arbaaz erfahren möchte, muss sich schon den Comic Assassin’s Creed: Brahman zu Gemüte führen. In den 2.5D-Ablegern wird komplett auf Video-Zwischensequenzen verzichtet und stattdessen auf Artworks gesetzt, um Dialoge zu untermalen. Auch wenn diese an sich recht schön anzusehen sind und auch den indischen Flair relativ gut getroffen haben, kann dies die Story nicht wirklich aufhübschen. 
Doch sei’s drum - kaum jemand wird diese Ableger wegen der Story zocken wollen, sondern vielmehr wegen des gewitzten Stealth-Spielprinzips. Dieses entpuppt sich als kurzweilig, befriedigend und doch zugleich motivierend. In jeder der insgesamt zehn Erinnerungssequenzen werden wir gefordert und ständig mit neuen Fähigkeiten oder Feinden auf Trab gehalten.
 
Schleichen und Meucheln - aber bitte mit Köpfchen
Arbaaz ist auf mehreren in den Bildschirm hinein- oder hinausgehenden Ebenen laufend, kletternd und hüpfend unterwegs. Wir lösen kleine Schalterrätsel und kämpfen mit einer stattlichen Anzahl unterschiedlicher Feinde, die allesamt ihre eigenen Attribute aufweisen. Vom Scharfschützen bis hin zur schweren Infanterie ist alles vertreten. Wir bekommen die Sichtfelder der verschiedenen Gegner auf dem Bildschirm in Form eines Kegels als Indikator angezeigt und sollten möglichst so agieren, dass die Feinde uns nicht sehen können. Bis auf wenige Ausnahmen kann und soll man hier im Grunde komplett ohne Kills auskommen. Wenn die Soldaten nämlich mal Alarm schlagen, steht man in der Regel häufig einer Gruppe schießender Feinde gegenüber und hat kaum Möglichkeiten, sich dem entgegenzusetzen. Dies hat nicht selten eine Desynchronisation zur Folge und kann dem ein oder anderen einige Frustsituationen bescheren. Weiterhin sind in der Spielwelt Käfige platziert, in denen Tiger mit erweitertem Sichtradius auf uns lauern. Diesen sollte man besser nicht zu nah kommen, da sie bei Kontakt die umliegenden Wachen durch lautes Gebrüll auf uns aufmerksam machen. Der Fokus sollte also definitiv auf die bedachte Anwendung der Schleich- und Meucheltechniken gesetzt werden. 
 Autor:
Jennifer Reichel
Testbericht
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Leserwertung:
7.0