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In der PlayStation 4 Gerüchteküche

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Bereits seit vielen Monaten beschäftigt man sich bei Sony Computer Entertainment Japan mit der nächsten Konsolengeneration - das ist ganz normal. Oft finden bereits nach der Veröffentlichung einer Konsole bereits erste Sondierungen für den Nachfolger statt. So lief es auch mit dem PlayStation 3-Nachfolger, welcher bei Sony unter dem Codenamen Orbis entstand. Wir haben euch zwei Tage vor der Enthüllung der Sony NextGen Konsole einen Überblick aus der Gerüchteküche zusammengetragen:
 
Der Name
Noch ist unklar, auf welchen Namen die vierte Generation der Sony Heimkonsolen "hören" wird. Durchgesickert ist der Codename "Orbis", unter welchem die Konsole entwickelt wurde. Interessant ist dieser in Verbindung mit dem Namen des jüngsten Handheld-Spross aus dem Hause Sony: Vita. Zusammen ergeben sie Orbis Vita(e), was lateinisch für "Kreislauf des Lebens" steht. Damit kommt der Codename durchaus auch als finaler Produktname infrage, falls Sony insbesondere das Zusammenspiel ihres Handhelds mit der neuen Heimkonsole herausstreichen wollte.
 
Auf die starke Marke "PlayStation" wird der japanische Konsolenhersteller jedoch kaum verzichten wollen. So ist auch die logische Konsequenz nach PlayStation 2 und PlayStation 3 eine sehr wahrscheinliche Lösung: PlayStation 4. Dafür spricht auch, dass sich der eng mit Sony zusammenarbeitende Entwickler Quantic Dream bereits Ende Januar eine Domain für den nächsten Titel gesichert hat, welcher das PS4 im Namen trägt.
 
Gegen die Nummer 4 spricht möglicherweise, dass ähnlich wie die 13, die Vier in Japan als Unglückszahl gilt, da sie ähnlich dem Wort für "Tod" klingt. So haben Krankenhäuser in Japan keinen vierten Stock. Doch bereits bei diversen Spielen, welche die Nummer 4 im Namen tragen, wussten sich japanische Entwickler zu helfen: Sie verwendeten einfach die Entsprechung des englischen Wortes "Four" im Titel statt der eigentlichen Zahl, welche mit Gevatter Tod assoziiert wird. Ebenso wurden die Vorgängerkonsolen in Japan bereits PlayStation Two (statt "ni") und PlayStation Three (statt "san") genannt. Da werden sich Nippons Videospieler mit einer PlayStation Four sofort zu Hause fühlen. Wofür man sich in Tokyo entschieden hat, wird sich spätestens auf der diesjährigen E3 in Los Angeles zeigen.
 
Der Controller
Bereits bei der PlayStation 3 versuchte sich Sony klassischen DualShock-Design zu lösen, welches eher aus der Not geboren wurde, dem bestehenden Design zwei Analogsticks ansetzen zu müssen. Doch von dem ursprünglich präsentieren, sichelförmigen Protoypen verabschiedete man sich schnell wieder und präsentierte mit dem DualShock 3 eine Beinahe-Kopie des Vorgängers. Für ihr viertes Pad-Design scheint man nun eine dezente Weiterentwicklung zu bevorzugen, wie ein geleaktes Bild eines Prototypen zeigt:
PlayStation 4 Controller Prototyp 
Auffälligste Neuerung ist die Touchpad-Fläche in der Mitte des Controllers, welche auf demselben System basiert, wie die Rückseite der PlayStation Vita. Sie ersetzt die Select- und Start-Buttons der bisherigen Pads. Die Fläche lässt sich wie ein Button auch drücken. Oben links neben der Touch-Fläche befindet sich der neue Share-Button - mit diesem soll ein neues Menu aufgerufen werden, mit welchem sich die letzten 15 Spielminuten als Video auf YouTube hochgeladen werden sowie Screenshots angefertigt werden können. Ebenso sollen sich damit spielrelevante Inhalte wie Achievements über soziale Medien teilen lassen. Mittig findet sich ebenfalls ein Mikrofon sowie ein Buchse fürs Headset. Die Griffe fallen länger und flacher aus, was höherem Haltekomfort zuträglich sein dürfte. Bei der Oberfläche  der Analog-Sticks hat man sich statt der gewölbten, konvexen Form dieses Mal für eine konkave Struktur entschieden, welcher mit ihrer Mulde dem Daumen besseren Halt geben dürfte. Auch beim Steuerkreuz scheint man sich von den getrennten Buttons verabschiedet zu haben und setzt auf ein zusammenhängendes Element, wie man es von Nintendo schon seit Jahrzehnten kennt.
PlayStation 4 Controller Prototyp
Die Schulterbuttons sollen sich eher wie die gefederten Varianten des Xbox 360 Controllers anfühlen - dazwischen sitzt in der Mitte ein blau leuchtender Move-Sensor. Die Konsole könnte also über eine mitgelieferte oder integrierte PlayStation Eye Kamera verfügen. Offen ist noch, ob sich Sony auch bei den restlichen Schultertasten von den konkaven Triggern der Konkurrenz überzeugen ließ, welche von vielen Spielern aufgrund des besseren Grips für die Zeigefinger ebenfalls bevorzugt werden. Obwohl es sich bei den Bildern um einen authentischen Prototypen handelt, was von den Kollegen von IGN von mit der Konsole vertrauten Entwicklern bestätigt wurde, könnte sich das finale Design noch deutlich von dem gezeigten Prototypen abheben.
 Autor:
Thomas Theiler
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